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Reisen als Welt- und Selbsterleben

Frank Spatzier zeigt dem Winter die kalte Schulter...Im Würgegriff des Winters...

Fast hätten wir schon gedacht, es gäbe ihn nicht mehr: den Winter. Doch nun hat er zugeschlagen, aller Klimaerwärmung zum Trotz. Was kein Widerspruch sein muss, denn eine globale Erwärmung kann Europa durchaus in die Eiszeit stürzen, etwa wenn der Golfstrom infolge einer veränderten Meerwasserzirkulation den Geist aufgibt. Schließlich liegen wir in Norddeutschland auf Breiten der nordostkanadischen Insel Neufundland.

Natürlich müssen noch lang keine Katastrophenszenarien an die Wand gemalt werden, bloß weil der Schnee ein paar Wochen lang liegenbleibt und das Thermometer gelegentlich zweistellig ins Minus rutscht. Winter wie dieser waren früher eher der Standard, und die Verletzlichkeit unserer durchrationalisierten Zivilisation zeigt eher, wie sehr wir verlernt haben, mit den Elementen klar zu kommen.

Dennoch wird es dringend Zeit für ein Ende der weißen Pracht. Und dies vor allem deshalb, weil es sich auf glatten Straßen und vereisten Radwegen so herrlich schlecht Radfahren lässt. Während Straßen und Gehwege in aller Regel geräumt und bestreut werden, gucken Radler in die Röhre und müssen sich über dick vereiste Radwege quälen - im Schneckentempo und unter ständiger Sturzgefahr. Da bleibt nur, auf die Fahrbahn auszuweichen, was von so manchem Benzinkopf mit unverschämtem Hupen quittiert wird.

Ebenso stehen Schnee und Eis einer kleinen Radreise im Wege, die ich noch im Winter zum Auftakt für das Jahr 2010 unternehmen möchte. Vielleicht hilft es, den Elementen einfach die kalte Schulter zu zeigen (siehe Foto), frei nach dem Motto: Es gibt kein Problem, das so groß ist, als dass man es nicht ignorieren könnte...

Frank Spatzier

  • Fotografischer Rundgang durch die Frankfurter Nordweststadt

    [Dezember 2009] Die Frankfurter Nordweststadt ist kein Ort, den Touristen besuchen. Ein wenig abseits zwischen äußerem Zentrumsbereich und Hochtaunuskreis gelegen, fristet die Trabantenstadt ein stilles Randdasein.

    Die in den 1960er Jahren errichtete Großsiedlung erstreckt sich über die Stadtteile Praunheim, Heddernheim und Niederursel und erfreut sich immerhin einer für derartige Betonansammlungen recht hohen Lebensqualität. Diese verdankt sie einer vorbildlichen Begrünung sowie einer recht aufgelockerten Bauweise.

    Dieser Rundgang fand Ende Dezember 2009 statt, als die Temperaturen die -10°C - Marke unterschritten und ein schneereicher Winter nicht nur über diese Region hereinbrach.

    Reiseberichte | Europa | Fotoberichte
    Online seit
    21.01.10
  • Glühweintour 2009 - oder vom jähen Ende einer Radreise

    [Dezember 2009] Ein unachtsamer Autofahrer war schuld, dass ein vorweihnachtlicher Radreise-Plan ein jähes Ende fand. Die sogenannte Glühweintour sollte mich von Lübeck zu den Weihnachtsmärkten von Schwerin, Rostock und Wismar führen - alles auf dem Reiserad und mit zünftigen Übernachtungen im Zelt. Am Ende der ersten Etappe fuhr mir in Schwerin ein unachtsamer Autofahrer ins Rad. An eine Weiterfahrt war wegen des Schadens nicht mehr zu denken - zum Glück trug ich keinerlei Verletzungen davon. Ein Ereignis, dass uns einmal mehr vor Augen führt, wie schnell schwächere Verkehrsteilnehmer trotz vorschriftsgemäßem Verhalten auf den Straßen in Gefahr geraten können.

    Radreiseberichte | Deutschland
    Online seit
    07.01.10
  • Unheimliche Nachtwanderung in West-Jytland: Von Vejlby-Klit zum Bovbjerg Fyr

    [November 2009] An einer Küste, vor der unzählige Schiffswracks von den Tücken der See erzählen, bilden Leuchttürme seit jeher überlebenswichtige Orientierungsmarken. In Ferring weist das Bovbjerg Fyr zuweilen nicht nur Schiffen, sondern auch Wanderern den Weg, die entlang des Ferring-Sees über die Sanddünen durch die Dunkelheit stapfen. Besonders die hohe Steilküste, von der aus der alte Leuchtturm sein Licht durch die Nacht schickt, verwandelt sich im undurchdringbaren Dunkel in eine unwirkliche Welt.

    Reiseberichte | Europa
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    07.11.10
  • Zwischen den Meeren: Herbstliche Radreise Lübeck - Büsum - Lübeck

    [Oktober 2009] Was gibt es Schöneres, als eine Radreise im Herbst? Wenn eine tiefstehende Sonne das goldene Laub in den Bäumen hell erstrahlen lässt und die norddeutschen Landschaften mit einem Hauch heimeliger Mystik überzieht, wird eine Radreise zu einem ganz besonderen Genuss. Dieser kann allerdings schnell wieder bröckeln, wenn etwa heftiger Gegenwind jeden Meter zur Fronarbeit werden lässt oder eine vergessene Isomatte kalte Nächte unkomfortabel macht.

    Diese erste Herbsttour dieses Jahres führte von Lübeck über Neumünster nach Nortorf, in die geografische Mitte Schleswig-Holsteins. Anschließend folgte ich ein wenig dem Nord-Ostsee-Kanal und radelte über Albersdorf und Heide nach Büsum. Der Rückweg entsprach in etwa dem Hinweg, lediglich auf der gegenwindgeschwängerten Etappe von Nortorf nach Lübeck variierte ich die Route.

    Radreiseberichte | Deutschland
    Online seit
    12.11.09

Externe Links:



  • Termin:

    ADFC-Radreisemesse Hamburg

    Am So., 28.02., 11 - 18 Uhr, stelle ich neben anderen begeisterten Reiseradlern wieder mein Rad und meine Ausrüstung im Congress-Centrum Hamburg (CCH) aus.
  • Weitere Infos:

    ADFC Hamburg, Radreisemesse



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