Tag 7: Ruhetag in Sävsjö (4,53 Km)Ein Tag Ruhe zur RegenerationAb und an einen Ruhetag einzulegen, ist bei einer längeren Radreise empfehlenswert. Weil es auf dem Campingplatz (CP) in Sävsjö so gemütlich war und das Städtchen selbst einen sympathischen Eindruck machte, entschied ich spontan, meinen Körper hier zu regenerieren. Den Vormittag verbrachte ich mit Lesen und dem Zubereiten warmer Speisen. Am Nachmittag radelte ich ins Zentrum der småländischen Kleinstadt und kaufte einige Lebensmittel ein, u.a. auch Chips und leckere schwedische Schokolade. Wieder zurück im Zelt, aß ich beides auf und fühlte mich anschließend ein wenig schlecht. Danach stand die Fahrradwartung auf dem Programm, die hauptsächlich aus dem Ölen der beweglichen Teile und dem Kontrollieren der Speichenspannung bestand. Auf die Mitnahme von Ersatzspeichen hatte ich verzichtet, weil ein Speichenbruch im Hinterrad ohnehin den Besuch einer Werkstatt nötig gemacht hätte. Die beste Garantie gegen einen solchen Defekt sind gut eingespeichte Laufräder und eine regelmäßige Kontrolle der Speichenspannung mit Hilfe eines Speichenschlüssels. Am späten Nachmittag zogen Wolken auf und es wurde recht windig. Die Wolken verschwanden am Abend wieder und empfindliche Kälte zog auf. Wieder musste ich mit langer Hose in meine beiden (dünnen) Schlafsäcke kriechen und wachte nachts ein paar mal frierend auf.
Wetter: mäßig warm und wechselnd wolkig, abends und nachts kalt (ca. 5°C). |
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