Meine subjektive Meinung: Berlin ist die interessanteste Stadt Deutschlands. Wie an kaum einem anderen Ort ist hier die jüngere Geschichte auf Schritt und Tritt präsent und der Übergang von West- nach Osteuropa so unmittelbar nachzuvollziehen. Jeder Bezirk hat seine ganz eigentümliche Atmosphäre - und das trifft auch für die Hochhaussiedlungen um Osten und Süden Berlins zu, denen auf meinen Streifzügen besonders viel Raum zugestanden wird. "Berliner Streifzüge" ist eine kleine Reihe, die ich in unregelmäßiger Folge erweitern werde - jedenfalls immer dann, wenn ich mal wieder in dieser faszinierenden Metropole bin.
[Juni / November 2011] Dieser Bericht ist die überfällige Ergänzung zur kleinen Radreise Lübeck - Berlin vom Juni 2011 (s.u). Nachdem ich Berlin erreicht hatte, quartierte ich mich eine Woche lang in einem zentral gelegenem Hotel ein und erkundete die Stadt auf dem Fahrrad. Und weil Berlin nicht gerade klein ist, kamen dabei jede Menge zusätzliche Kilometer zusammen.
Im Fokus standen dabei die Veggie Parade in Mitte, die Gropiusstadt, Treptow, Friedrichshain, Charlottenburg und natürlich Berlins ferner Osten, der Großbezirk Marzahn-Hellersdorf. Letzterer faszinierte nicht nur durch seine zum Teil schon fast sympathisch wirkenden Plattenbausiedlungen, sondern auch durch dörfliche Idylle (!).
Spa(t)ziergänge durch die Hauptstadt 2: Im Fokus standen die ausgedehnten Plattenbauviertel Marzahn, Hellersdorf und Neu-Hohenschönhausen, die trotz ihrer modernen Siedlungsbebauung auf alte märkische Dörfer zurückgehen. Ganz anders wirkten dagegen Friedrichshain und Kreuzberg sowie das leicht verrufene Neukölln. Abschließend besuchte ich mit Mitte noch einmal Berlins gute Stube.
Spa(t)ziergänge durch die Hauptstadt 1: Im Mittelpunkt stand die Besichtigung der architektonischen wie städtebaulichen Eigenheiten der Gropiusstadt in den Stadtteilen Buckow und Rudow - und zwar per Fahrrad. Besucht wurden aber auch das Neue Zentrum Kreuzberg sowie der recht artifiziell wirkende Potsdamer Platz.